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Archive for Januar 2007

Restaurant Bieberbau

31. Januar 2007 1 Kommentar

In einer ruhigen Ecke in Wilmersdorf liegt dieses unverwechselbare Lokal. Der Wandschmuck der inzwischen denkmalgeschützen Gasträume des Restaurants Bieberbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts vom Stuckateurmeister Richard Bieber angelegt. Hier speisten schon Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner.

Das Ambiente wird von Stuck im Rokkokostil, Fachwerk und Putten geprägt und wirkt etwas altfränkisch und traditionell, was ganz im Gegensatz zur sehr modernen deutschen Küche steht, die von einigen mediterranen Anklängen beeinflusst ist.

Der Bieberbau offeriert ein wöchentlich wechselndes Menü mit Suppen, Vorspeisen, Hauptgerichten, Desserts und Käse. Daraus wählt man je nach Appetit drei, vier oder fünf Gänge. Die Menüs kosten an Wochentagen zwischen 29 und 43 Euro, am Wochenende ein paar Euro mehr. Das 3-Gang-Menü für knapp 30 € ist kaum zu schlagen.


Durlacher Str. 15, 10715 Berlin
+49 30 8532390
www.bieberbau-berlin.de
Öffnungszeiten: Di-Sa: 18-24h (Küche 18-22h)

Terrassen am See

27. Januar 2007 4 Kommentare

Terrassen am See

Die “Terrassen am See” sind ein klassisches Berliner Ausflugslokal. In Tegelort unmittelbar am Ufer des Tegeler Sees gelegen, sind sie die letzte verbliebene Bastion traditioneller altberliner Gastlichkeit an diesem Ort.

Früher reihte sich hier eine Gastwirtschaft an die andere. Man sprach schon Anfang des 20. Jahrhunderts von der “Gaststättenkolonie Tegelort”. Die meisten Lokale hatten eine Terrasse und eine Tanzfläche zum See. Eine kleine Kapelle oder ein Alleinunterhalter spielte zum Tanz auf und schon am Nachmittag schwoofte hier vor allem die ältere Generation bis in die lauen Sommernächte hinein. Ich kann mich gut erinnern, wie wir vor Jahren als vorbeikommende Spaziergänger schon mal einen Walzer mitgetanzt haben.

Nun stehen die “Terrassen am See” allein hier, alle anderen Wirtshäuser sind inzwischen abgebrannt, abgerissen und durch Wohnhäuser mit Seeblick für die Betuchteren ersetzt oder stehen nur noch als häßliche Ruine am Seeufer.

Terrassen am See

Hier kann man nicht nur im Sommer einkehren, zur kalten Jahreszeit sitzt man drinnen, in einem schönen hölzernen Vorbau und schaut über den See zur Insel Scharfenberg. Natürlich gibt es Kaffee und Kuchen, daneben aber auch eine kleine Speisekarten mit deftigen Gerichten zu moderaten Preisen – kein Gericht ist teurer als 10 €.


Scharfenberger Str. 41, 13505 Berlin
+49 30 4311322
Öffnungszeiten: täglich ab 10h

Kategorien:Essen und trinken Schlagworte: , , ,

Hotel Restaurant Igel

27. Januar 2007 Hinterlasse einen Kommentar

Hotel Restaurant IgelDas Hotel-Restaurant Igel ist ein alteingessener Familienbetrieb in Tegelort – einer Art Lands’ End im Norden Berlins auf einer Landnase an der Havel.

Der Igel bietet sich förmlich als Endpunkt eines Spaziergangs an, hier kehrt man gern mit wunden Füßen ein, bevor man in den 222er Bus steigt, der einen “nach Berlin” (na ja, wenigstens zum U-Bhf Tegel) zurückbringt. Der empfohlene Spaziergang beginnt z.B. in Tegel an der Greenwich-Promenade, führt dich über die Sechserbrücke vorbei an der Malche und der Borsig-Villa auf Reiherwerder immer am Tegeler See entlang oder durch den Tegeler Forst bis nach Tegelort.

Hotel Restaurant Igel

Der Igel hat eine recht große Terasse, die in die Havel hineingebaut ist. Hier lässt sich sommers prima eine Berliner Weiße schlürfen und auch eine Mahlzeit zu sich nehmen. Der Lage am Wasser entsprechend bietet des Igels Küche selbstverständlich viele Fischgerichte, aber auch Wildgerichte finden sich – wenn’s die Saison erlaubt – auf der Karte. Die Küche ist gut bürgerlich und von anständiger Qualität.


3birnenFriederikestr. 20, 13505 Berlin
+49 30 4367980
www.hotel-restaurant-igel.de

Frischeparadies Lindenberg

24. Januar 2007 Hinterlasse einen Kommentar

Morsestr. 2, 10587 Berlin
+49 30 3908150
www.frischeparadies.de
Öffnungszeiten: Mo: 8-19h, Di-Fr: 8-20h, Sa: 8-14h

Lindenberg

Hier gibt es fast alles, was man zum guten Kochen braucht, in bester Qualität. Sogar Steak vom Kobe-Rind ist im Angebot. Nicht mit Hunger hingehen, das könnte teuer werden. Und wenn es passt, kann man an jedem 1. Montag im Monat einkaufen und dabei 15% sparen.

Trattoria China Il Forno

22. Januar 2007 Hinterlasse einen Kommentar

Geschlossen. Nachfolger ist das Quynh Anh.

il_forno

An dieser Stelle – direkt gegenüber liegt das Kriminalgericht Moabit – war viele Jahre ein jugoslawisches Restaurant, von dem die “neue Bewirtschaftung” die Inneneinrichtung ohne Änderung übernommen hat: an den Wänden die Imitation von Naturstein (braun mit weißen Fugen) und eine dunkel gestrichene Holzpergola über den Sitzgelegenheiten – alles erweckt den Eindruck des deutlich (vor)gestrigen und vermittelt keine einladende Atmosphäre.

il_forno_plakatErst vor kurzem als italienisches Restaurant neu eröffnet, greift man schon jetzt zu den Sonderangebotspreisen, um ein wenig mehr Kundschaft zum Speisen zu animieren: alle Nudelgerichte und Pizzen für 4,50€. Wurde das vor drei Wochen noch mit dem Zusatz “Nur heute!” verkündet, so ist es nun zum Dauerzustand geworden. Allerdings vermag es die Zahl der Gäste wohl nicht deutlich zu steigern.

Wir waren trotzdem mutig und haben mal eine Pizza “aus dem Steinofen” (der wie ein normaler elektrischer Pizzaofen aussieht) probiert. Resultat der Verkostung: Durchschnitt (aber besser als Pizza Hut und Dr. Oetker). Am ausgeschenkten Fassbier hat meine Begleitung nur einmal genippt; der Rest blieb stehen, war nicht wirklich lecker (ich bin da vorsichtig und nehme im Zweifel lieber ein Hefeweizen aus der Flasche).

Die Bedienung war sehr freundlich, dafür gibt’s die zweite Birne.

Nachtrag November 2007: Der Laden heißt seit Oktober “China il Forno” und bietet jetzt auch chinesische Gerichte, die im Eröffnungsmonat mit extrem günstigen Preisen beworben wurden. Ob er unter der wahrscheinlich neuen, chinesischen Bewirtung besser ist, kann ich nicht beurteilen.

Nachtrag März 2009: Auch “China il Forno” ist passé, derzeit wird umgebaut und die alte Einrichtung komplett herausgerissen. Ein Schild verkündet, dass hier demnächst ein asiatisches Restaurant eröffnen wird.


2birnenTurmstraße 6, 10559 Berlin
+49 30 3948315

Kategorien:Essen und trinken, Moabit Schlagworte: ,

Notre Dame du Haut

22. Januar 2007 Hinterlasse einen Kommentar

Notre Dame du Haut

Notre Dame du Haut ist eine Wallfahrtskirche im Departement Haute-Saône. Sie wurde in den Jahren 1950 bis 1955 nach Plänen des Schweizer Architekten Le Corbusier an der Stelle der im zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche aus dem 15. Jahrhundert erbaut. Sie liegt auf dem Gipfel eines Hügels oberhalb des Ortes Ronchamp, von wo aus man, wenn’s nicht neblig ist, auch einen schönen Rundblick auf die Umgebung haben dürfte.

Die ganz im Stil des Brutalismus (von béton brut = Sichtbeton) gehaltene Architektur der Kirche zeichnet sich durch die vielen gewölbten Flächen aus. Trotz der Massivbauweise in Beton hat der Architekt dadurch den Eindruck von Leichtigkeit vermitteln können.

Die Kirche bietet im Innenraum lediglich 200 Leuten Platz, durch den Außenaltar können auf dem natürlichen Plateau, auf dem die Kapelle erbaut wurde, jedoch wesentlich größere Mengen an Wallfahrern am Gottesdienst im Freien teilnehmen.

Die Pilger, die heute täglich kommen, sind Architekten und Architekturliebhaber aus aller Welt.


Rue de la Chapelle, 70250 Ronchamp, Frankreich

Zahnarztpraxis Andrea-Maria Sistori

22. Januar 2007 Hinterlasse einen Kommentar

Ringbahnstr. 14, 10711 Berlin
+49 30 8934143

Öffnungszeiten: Mo, Di, Do: 08:00 – 15:30h, Mi+Fr: 12:00 – 20:00h, Termin nach tel. Vereinbarung

Es macht einfach schon gute Laune, in diese Zahnarztpraxis zu kommen. Schon von außen kann man durch das große Fenster im Erdgeschoss in den Empfang schauen, wo einen warme Farben erwarten. Alles ist in Gelb- und Ockertönen gehalten und wirkt sehr sommerlich. Die Innenraumgestaltung ist sehr italienisch – stucco veneziano an den Wänden, Mosaike auf dem Boden. Wenn man zufällig mitbekommt, dass die Zahnärztin sich mit italienischen Patienten auch fließend in deren Muttersprache unterhalten kann, ist das vielleicht auch nicht weiter verwunderlich.

In erster Linie geht man ja nun nicht wegen der Gestaltung der Räumlichkeiten zum Zahnarzt… aber auch bei der Behandlung habe ich hier nichts als Lob zu erteilen: ich habe mich hier sehr gut empfangen, betreut und behandelt gefühlt, die Arbeitsschritte wurden mir erklärt und alle Arbeiten mit großer Sorgfalt ausgeführt.

Parkplätze sind hier nicht so reichlich, man kommt besser mit den Öffentlichen – der S-Bahnhof Halensee liegt gerade auf der anderen Seite des Kudamms.

Kategorien:Erholen und genesen Schlagworte: ,
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