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Tassen im Schrank – Folge 11

Der eigene Schrank gibt nichts mehr her, darum gibt es heute mal eine Tasse aus fremden Schränken, eine Tasse, die ich im Küchenschrank auf Maloche entdeckt habe, als ich mir einen Café Creme – so steht es wenigstens auf der bürolichen Kaffeemaschine – zapfen wollte. Zwischen all den immer gleichen weißen Firmentassen mit dem blauen Rand und den paar bekannten Sondertassen fiel sie mir ins Auge, ich hatte sie noch nie zuvor gesehen, und da habe ich gleich zugegriffen. Sind das Bärentatzen oder ist das einfach nur ein Muster?

Tasse

Sie ist bestimmt die Lieblingsbürotasse einer Kollegin oder eines Kollegen, ich habe sie trotzdem aus dem Schrank genommen und meinen Kaffee daraus getrunken, und ich bin mir fast sicher, dass sie jemand an diesem Tag vermisst hat. Aber ich habe sie abends auch wieder zurückgebracht in die Küche und brav in die Spülmaschine gestellt.

  1. 23. April 2009 um 07:38 | #1

    Sie ist ein wenig ungewöhnlich, die Tigertasse. Aber da es in vielen Büros eine Tigerlilly hat, sollte jedes Büro unbedingt auch eine solche Tasse besitzen. Ich hoffe nur sehr, es gab keinen Ärger wegen des Ausleihens?

  2. 23. April 2009 um 08:27 | #2

    Yep, ich würde sie auch für eine Tigertasse halten, denn Bärentatzen sind gleichmässiger. Rooarrrrrrrrrrrrrrrrrr…

  3. 23. April 2009 um 08:43 | #3

    Tiger? Nicht eher Leopard? Expressionistisch?

  4. 23. April 2009 um 10:13 | #4

    Leopard, denk ich auch.
    Interessant: Hat Deine Tastatur eine Tassenabstellfreifläche? Oder drückt Dein Kaffee da permanent F12?

    • 23. April 2009 um 10:34 | #5

      Wenn du es genau wissen möchtest: Zwischen Tasse und F12 liegen noch Druck, Rollen und Pause und die Tasse steht (neben Pause, das passt doch!) auf der sonst ungenutzten Freifläche mit drei grünen LEDs: Num, ohne Namen, Rollen. Warum Tastaturen so rollig sein müssen (gleich zweimal und ich weiß auch nach Jahrzenten immer noch nicht, wozu das taugt).

  5. 23. April 2009 um 16:17 | #6

    Damit Sie während des Telefonats blind rollen können, ohne die Rolltaste erst umständlich innerhalb des Plastiks suchen zu müssen. Wobei man eigentlich den Num-Lock gleich ganz weglassen könnte, dann käme man ja auch schnell an die andere Taste? Also ich vermute: Das hat halt ein Mann erfunden.

  6. 23. April 2009 um 19:10 | #7

    Also, ich tipp jetzt mal auch auf Leopard.
    Liebe Grüße!

  7. 24. April 2009 um 20:46 | #8

    Boah, welch saubere Tastatur. Ich hab heute eine Tasse auf meiner mindestens 10 Jahre alten Tastatur geknipst und mich abends erschrocken, wie versifft das Teil eigentlich ist ;-)

  8. 24. April 2009 um 21:20 | #9

    Einfach mit ein wenig Waschmittel einweichen lassen, gut abspülen, und vor allem gut trocknen lassen vor dem Wiederanschließen. Das hat meine gerade vor ein paar Wochen gut überstanden und der ganze Schlotz ist weg.

  9. 24. April 2009 um 21:29 | #10

    Danke für den Tipp. Ich will meine Bürotastatur demnächst wirklich nicht ganz so mochig an wen auch immer übergeben ;-)

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