Stadtkirche Fürstenberg/Havel
Auf dem Marktplatz von Fürstenberg an der Havel steht die schöne
evangelische Stadtkirche, die 1845 nach Plänen des Schinkel-Schülers Friedrich Wilhelm Buttel erbaut wurde. Ebenso wie Buttels Meisterwerk, die Neustrelitzer Schlosskirche ist auch diese Kirche aus gelbem Backstein im romantisch-neogotischen Stil erbaut.
Die damaligen Stadtväter wollten einen attraktiven Platz in der Mitte ihrer Stadt schaffen und damit das Stadtbild wesentlich verbessern, weswegen die Kirche in einer ungewöhnlichen Orientierung gebaut werden musste – entgegen der liturgischen Konvention steht der Chor mit dem Altar im Westen, derweil sich die östliche Schauseite der Kirche mit einem schlanken, zentral angebrachten Turm dem Marktplatz zuwendet.
Das Innere der Kirche mit der byzantinisch-romanischen Anmutung wirkt sehr weiträumig und großzügig, das dunkle Holz der Emporen und der Kirchenbänke bildet einen reizvollen Kontrast mit den hellen Wänden.
Die Leuchten finde ich hingegen sehr eigenartig und wenig zum Gesamtbild der Kirche passend. Der große Batikteppich über dem Altar — mit 7 m Länge der größte Europas — wurde 1963 von Christof Grüger geschaffen und stellt die Auferstehung Christi dar.
Stadtkirche
Markt, 16798 Fürstenberg/Havel





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