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L’art pour l’art

Eine wunderschöne Maschine, die keinen wirklichen Nutzen hat, außer dass sie auf höchst faszinierende Weise zeigt, dass man ein Gedankenmodell auch manifest werden lassen kann, hat Mike Davey gebaut (ich empfehle, beim ersten Anschauen des Videos den Ton mit den technischen Erklärungen des Konstrukteurs abzuschalten und sich ganz auf die Details der Arbeitsweise der Maschine zu konzentrieren):

Die Informatiker haben natürlich gleich erkannt, um welche Maschine es sich handelt: die Turingmaschine. Mit ihr kann man alles berechnen, was überhaupt berechenbar ist, allerdings wird man bei dieser Maschine ein Weilchen auf das Ergebnis warten müssen. Letzteres kann man miterleben, wenn man sich die anderen Videos zu Mikes Turingmaschine auf YouTube anschaut.

Achso: Am besten gefällt mir der Löschkopf.

Eine andere, ebenso wunderbare und für die meisten wohl anschaulichere Maschine hat Mike vor zwei Jahren gebaut: die Nickel-O-Matic.

Danke für den Hinweis an den Schockwellenreiter.

  1. agradert
    28. März 2010 um 12:47 | #1

    Auf die Maschine bin ich heute morgen auch gestoßen, allerdings als Abfallprodukt, ich war auf der Suche nach Photoshop:

    Adobe Photoshop Cook from Lait Noir on Vimeo.

  2. Henner
    28. März 2010 um 14:33 | #2

    Muß ich wohl umschreiben auf Binäralphabet, aber sonst:

    http://99-bottles-of-beer.net/language-turing-machine-474.html

    :-)

  3. 28. März 2010 um 14:48 | #3

    Ich war jetzt nicht wirklich erstaunt, dass du dich meldest. Du kannst dein Programm ja für diese Turingmaschine umschreiben und an Mike schicken, vielleicht dreht er ja einen Film von der Maschine bei der Arbeit an den 99 Flaschen ;-)

  4. Henner
    28. März 2010 um 14:50 | #4

    Dazu müßte ich ja meinen Code erstmal wieder verstehen… :-)

  5. Henner
    29. März 2010 um 11:58 | #5

    Noch ein Link in dem Zusammenhang:

    http://rendell-attic.org/gol/tm.htm

    Eine Turing Machine im Game of Life implementiert.

  6. joulupukki
    30. März 2010 um 22:09 | #7

    Wenns nach mir ginge, müsste die Maschine garkeinen Zweck erfüllen. Die Ästhetik allein gibt ihr schon die nötige Existenzberechtigung.

  1. Keine Trackbacks bisher.

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