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Archiv für April 2010

Innen Stadt Außen

28. April 2010 10 Kommentare

Unbedingt hingegen! Die neue Ausstellung von Olafur Eliasson im Martin-Gropius-Bau, die uns seine Werke in einer bisher ungekannten Anzahl präsentiert, ist ein absolutes Muss. Ich fand es atemberaubend. Viele Male eindrucksvoller, als das, was man mit Fotos festhalten kann. Eliasson, der Meister des Lichts, führt uns hinters Licht, macht uns zum vorübergehenden Bestandteil seiner Kunst, verwirrt unsere Sinne, indem er uns Spiegelbilder zeigt, die den Raum auflösen und zu einem neuen, vermeintlichen Raum zusammensetzen, an dessen Rand sich schwindelerregende Abgründe auftun, er nimmt uns die Farbe und macht uns zur Masse aus grauen Gesichtern, die in der Betrachtung scheinbar unendlich vieler verschiedener Sphären verharren, oder führt uns in rauschhafte Räume aus Licht und Farbe.


Your blind movement

Mikroskop
Mikroskop


Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

030 25486-0
www.berlinerfestspiele.de

28. April bis 9. August 2010

Flughafen Tempelhof

24. April 2010 7 Kommentare

Früher, ja, ganz früher, bin ich öfter mit PanAm (die gibt es schon lange nicht mehr) von Tempelhof geflogen, als man als frischer Arbeitnehmer in West-Berlin im Rahmen der Förderung der Arbeitsaufnahme im Land Berlin für zwei Jahre je vier Freiflüge in die westdeutsche Heimat bekam. Nun ist der Flughafen keiner mehr und man streitet sich darüber, was mit dem gigantischen, von Ernst Sagebiel entworfenen Gebäude, das seinerzeit das flächengrößte der Welt war, und dem Flugfeld passieren soll.


Luftbild aus den 1980er Jahren

Wie auch immer man zur Schließung des Flughafens steht, einen Vorteil hat sie: man kann nun so ziemlich alle Teile des riesigen Gebäudes besichtigen, auch die, die früher den Alliierten vorbehalten waren. Nur in einer Ecke wuselt unsere Bundeswehr rum, da darf man mal wieder nicht hin. Den Rest erschließt einem die BIM, die als Verwalterin des Geländes regelmäßig Führungen veranstaltet. Sie dauern rund zwei Stunden und kosten 12 € pro Person.

Die Führung, an der ich vor einiger Zeit teilgenommen habe, leitete ein Bauingenieur, der früher mit für den Unterhalt des riesigen Gebäudes verantwortlich war und der durch und durch kompetent zu berichten wusste. Er führte uns auf das Rollfeld unter die gewaltige, freitragende Dachkonstruktion, durch die Treppentürme auf das Dach und in die unterirdischen Räume des Flughafens, in die große Eingangshalle und die darüber liegende Basketballhalle, die sich die Amerikaner dort eingerichtet haben, wo einst ein Ballsaal geplant war. Was ich bis dato auch nicht wusste: Das Flughafengebäude ist nie wirklich fertig geworden und die meisten der Treppentürme, die das Äußere so prägen, sind innen auch heute noch im Rohbau. Auch die Haupthalle ist erst 1962 in Betrieb genommen worden.


Rollfeld

Endlich zeichnet sich nun ab, dass das Flugfeld der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird, ein zwar umzäunter, aber trotzdem öffentlicher Park soll entstehen. Am 8. Mai 2010 haben die Berliner erstmalig die Gelegenheit, das Gelände zu betreten. Selbst die frühere Abfertigungshalle soll an diesem Tag ausnahmsweise geöffnet sein.


Abfertigungshalle aus den 1960er Jahren

Für die Besichtigung des Flughafengebäudes muss man jedoch nach wie vor auf die Führungen zurückgreifen.

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BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH
030-90166 1484
flughafenbesichtigung@bim-berlin.de

Himmel über Berlin

18. April 2010 8 Kommentare


Blau, keine Wolken, keine Asche, keine Flugzeuge, keine Chemtrails

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Der erste warme Tag in Moabit

18. April 2010 2 Kommentare

Am ersten durchgängig warmen Tag brummt der Eisverkauf bei Gianni. Dolce Pizza nebenan hat Pause.

Windows im öffentlichen Leben

11. April 2010 3 Kommentare

Nicht nur am Bankautomaten, beim U-Bahn-Fernsehen der BVG und auf den Anzeigetafeln der Deutschen Bahn, nein, nun auch im Museum: Windows lässt sich nicht verleugnen.


Der Computer ist eventuell gefährdet verkündet die Anzeigetafel an der Kasse in der alten Nationalgalerie.

Frühlingsgefühle

11. April 2010 9 Kommentare

Auf dem Wasser der Spree lassen sich wohl kein Nester bauen.

Ein schöner Balkon. Und es sitzt sich gut in diesem Bäumchen.

Eine Viertelstunde beobachtet das Entenpaar den Balkon und kontrolliert, ob ein Nistplatz hier auch sicher sein könnte. Dann entscheiden sie sich dagegen.

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Das Bild von gestern

10. April 2010 1 Kommentar


Gestern Nacht am Ostbahnhof: Nicht einsteigen in 8 Minuten. Da freut sich der Fahrgast.

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