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Artikel getaggt mit ‘Biergarten’

uferlos an der Panke

31. August 2009 4 Kommentare

Sang Claire Waldoff einst noch:

Und steh’ am Ufer ich der Panke,
Möcht jleich ich wieder Leine ziehn:
Bei dem Jestanke. Na ick danke.
Ne dufte Stadt ist mein Berlin …

so kann man heute doch vom Jestanke jänzlich unbehelligt im schönen grünen Garten des uferlos am Ufer eben dieser inzwischen an vielen Stellen wieder renaturierten Panke sitzen und die warmen Spätsommerabende genießen.

Café Uferlos

Nicht nur ein gepflegtes Feierabendbier schmeckt hier, nein, zu meiner Verwunderung kann man auch sehr gut essen. Auf einer großen Tafel im Innenraum sind die Tagesgerichte ausgehängt. Mit Preisen von ca. 9 bis 15 € für ein Hauptgericht ist man für den Wedding (pardon, genauer: Gesundbrunnen) sicher schon auf der etwas teureren Seite, aber was auf den Tisch kommt, scheint mir jeden Euro wert.

Mein Essen war erstens eine ungewöhnliche Kombination und zweitens auch noch ungewöhnlich gut zubereitet: „Medaillons vom Schweinefilet mit Blutwurst-Chilikruste, Birnen-Chutney und La Ratte-Kartoffeln“ stand auf der Karte, dazu kamen aber auch noch Pfifferlinge in Sahne mit rohen Frühlingszwiebeln. Klingt schräg, schmeckte mir in dieser Zusammenstellung aber sehr gut. Nur das Filet hätte ich mir einen Tick mehr rosa gewünscht.

Café Uferlos

Ich komme wieder!


4birnen
uferlos
Uferstraße 13, 13357 Berlin

030 46600510

Braumanufaktur Forsthaus Templin

20. August 2009 9 Kommentare

Forsthaus Templin

Anlässlich des Teltower Rübchenfestes Ende September 2007 hatte ich das Bier der Braumanufaktur zum ersten Mal probieren können. Ein Besuch der Brauerei mit der angeschlossenen Gastwirtschaft am Templiner See stand seitdem auf dem Plan. Zwei Jahr später habe ich es doch endlich geschafft, das Brauhaus selbst zu besuchen.

Und es ist ein besonders schöner Abend geworden: mit guten Freunden das besondere Bier genossen, gut gegessen und gut unterhalten. Man sitzt sehr schön im großen Biergarten, der zwar nicht direkt am Templiner See liegt aber den Blick auf riesige Platanen eröffnet.

Forsthaus Templin  Forsthaus Templin
Weiße pur vorab und Braumeistersteak mit Potsdamer Stange

Hingefahren waren wir vor allem, um die hier gebraute Weiße zu verkosten. Die darf zwar nicht Berliner Weiße heißen, sondern muss als Potsdamer Weiße bezeichnet werden, ist aber geschmacklich nach meiner Meinung der überwiegend in Berlin servierten Weiße eines großen Bauimperiums haushoch überlegen, zudem selbige in vielen Gaststätten als Fertigmischung gereicht wird. Die Weiße der Braumanufaktur hat einen intensiven Geschmack, der dazu einlädt, sie pur zu genießen, sich aber auch behaupten kann, wenn man sie mit Schuss trinkt, aber besonders. Wer es ganz klassisch mag, bestellt sich einen Kümmel dazu und genießt sie als Weiße mit Strippe.

Die Küche ist deftig-kräftig, ganz wie es sich für ein Brauhaus gehört. Zu vielen Gerichten wird Treberbrot gereicht (Treber sind die Rückstände des Malzes bei der Bierherstellung), ein sehr schmackhaftes, dunkles Brot, das man hier – ebenso wie die Biere – zwecks Mitnahme nach Hause erwerben kann. Das Bierkutschersteak (in Bier marinierter Schweinekamm) mit Bratkartoffeln in Bier eingelegten Zwiebelringen schmeckte mir vorzüglich. Die Preise kann man nicht anders als günstig bezeichnen, und das gilt für Essen und Trinken gleichermaßen.

Übrigens hält direkt vor dem Forsthaus der Havelbus 607, der einen auch nach dem Genuß aller angebotenen Bierspezialitäten sicher nach Postdam Hbf bringt. Hinfahren kann man auch vom Volkspark Glienecke (Krughorn, gegenüber der Sacrower Heilandkirche) aus mit dem Wassertaxi, eine sehr schöne Fahrt von rund 50 Minuten Dauer, die an vielen Potsdamer Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.


5birnen

Braumanufaktur Forsthaus Templin

Templiner Straße 102, 14473 Potsdam
033209 217979
www.braumanufaktur.de

Öffnungszeiten: täglich 11-23h

Landhaus Söhnel in Berlin

13. Oktober 2008 Kommentieren

Landhaus Soehnel

Ganz dunkel meine ich mich erinnern zu können: vor fünfundzwanzig Jahren oder mehr bin ich hier wohl schon einmal gewesen, in dieser so idyllisch am Teltowkanal gelegenen Gaststätte in Kohlhasenbrück, ganz in der äußersten südwestlichen Ecke des alten, eingemauerten West-Berlins.

Idyllisch gelegen ist es immer noch, allerdings wirkt die heutige Ausschmückung des Biergartens mit fernöstlichen Stilelementen aufgesetzt und passt nicht in einen Berliner Biergarten und erst recht nicht zum Gebäude des Restaurants selbst und den hübschen alten, bunt angemalten Holzgebäuden der direkt benachbarten Söhnel-Werft. Auf dem Gelände der mehr als hundert Jahre bestehenden Werft, die einst für ihre Kanadier berühmt war, betreibt man heute ein Geschäft für fernöstliche Gartenmöbel aus Teak.

Das ganze Ensemble wird als Paradise-Garden vermarktet, auf den Terrassen findet man jetzt Lounge-Ecken, Gazebos, Relax-Stühle und Sunbed Areas. Oscar Wilde zitierend: „Man umgebe mich mit Luxus, auf das Notwendige kann ich verzichten“ scheint man nach höheren Weihen zu streben.

Landhaus Soehnel

Die Küche kann dem leider nicht wirklich gerecht werden. Das Büffet, das hier anlässlich einer Veranstaltung des RIAS Kammerchor Forums geboten wurde, fand ich nicht mehr als durchschnittlich. Ärgerlich war, dass man in der Küche nicht gewillt war, auf die laufende Veranstaltung, auf der Ansprachen gehalten und auch einige Stücke gesungen wurden, Rücksicht zu nehmen und eine halbe Stunde auf dudelnde Musik zu verzichten oder das störend laute Schnitzelklopfen zu unterlassen. Für ein Unternehmen, das explizit Veranstaltungsservice anbietet, ein merkwürdiges Verhalten.

Natürlich sitzt man draußen immer noch sehr schön und für ein Bier an einem lauen Sommerabend oder einem schönen Herbsttag ist der Platz aufgrund der Lange wirklich zu empfehlen.


3birnenNeue Kreisstraße 50, Kohlhasenbrück, 14109 Berlin
030 8053850

www.paradiseworld.de

Di-Fr: ab 12:30, Sa: ab 12:00, So: ab 11:00

Zollpackhof

18. Februar 2008 1 Kommentar

221-kastaniengarten

Der Zollpackhof ist ein großer Biergarten direkt an der Spree, vis-a-vis dem Bundeskanzleramt. Unter einer riesigen, alten Kastanie („130 Jahre alt, Naturdenkmal“, steht auf einem Schild) sitzt man im Sommer herrlich draußen und schaut den vorbeifahrenden Schiffen zu.

220-kastaniengarten

Essen und Trinken im Biergarten geht per Selbstbedienung, das Essen im Garten ist sehr schlicht, auf Kantinenniveau, aber teurer (Kasseler, Bierschinken, Leberkäs, Tiefkühlpizza) und mit wenig Liebe zubereitet. Wenn’s voll ist, sind die Schlangen schon mal lang und man wartet dementsprechend lang auf sein Bier und seinen Leberkäs.

kastanie_im_zollpackhof

Edler geht es im Restaurant drinnen zu, es gibt recht gute, österreichisch angehauchte Küche.

Ein »Geheimtip« ist ein nächtlicher Besuch am Schweizer Nationalfeiertag, an dem die nahegelegene Schweizer Botschaft ein recht üppiges Feuerwerk veranstaltet, das man von hier aus quasi »aus der ersten Reihe« verfolgen kann.


3birnenElisabeth-Abegg-Str. 1, 10557 Berlin
030 330997 0
www.zollpackhof.de

Kategorien:Essen und trinken, Moabit Schlagworte: ,

Paulaner’s

18. Februar 2008 Kommentieren

Alt-Moabit 98, 10559 Berlin
030 3994332
www.paulaners-berlin.de

paulaners

Die bayrische Bierschwemme im Herzen Moabits ist einer der gastromischen Betriebe, die nach Renovierung und Umbau in der alten Bolle-Meierei einen Platz gefunden haben. Hier gibt es (nicht nur) leckeres Hefe-Weizen vom Fass und deftiges Essen nach bayrischen Rezepten.

Im großen Biergarten oder auf der großen Terrasse lässt es sich im Sommer auch gut draußen sitzen. Der Geräuschpegel drinnen ist oft recht hoch, was auch durch die ständige Berieselung mit Musik im Stil des Musikantenstadls (brrrr…) bedingt wird, die man im Gespräch stets übertönen muss.

Bürgershof Restaurant und Biergarten

17. September 2007 Kommentieren

buergershof_4

Der einmalig schön, direkt am Wasser des Teltowkanals und der Glienicker Lake gelegene Biergarten bietet einen wunderbaren Ausblick über das Wasser auf den Park Babelsberg mit dem neugotischen Maschinenhaus am anderen Ufer. Die Morgenpost bezeichnetet den Ort nicht ganz zu Unrecht als schönsten Biergarten Arkadiens.

Leider gibt es im Biergarten keine Bedienung, so dass man sich erst für Bier oder Kaffee, dann erneut für das Bezahlen in eine lange Warteschlange einreihen darf. Wenn man etwa auch noch ein Stück Kuchen zum Kaffee haben möchte, ist ein weiteres Mal Anstehen angesagt. Für diese Ungastlichkeit gibt es glatt eine Birne Abzug. Die Preise liegen auf einem Niveau, das andernorts die Bedienung einschließt, dafür  eine weitere Birne Abzug.

buergershof

Der Bürgershof hat ein interessante Geschichte. Um 1863, als Prinz Carl von Preußen die Schweizerhäuser errichten ließ, erfolgte auch die Bebauung am Wasser, darunter das noch heute vorhandene Gebäude der Bierhalle. 1886 ließ sich der Gastwirt Ludwig Bürger vom Potsdamer Architekten W. E. Petzholtz das Hauptgebäude des „Bürgershof“ in einer Stilmischung von Renaissance und Gründerzeit erbauen. Zum Ensemble gehörten Festsaal, Wintergarten, Musikpavillon und die eigene Dampferanlegestelle an der Glienicker Lake.

Mit der Eröffnung des Teltowkanals kam 1906 ein deutlicher Aufschwung für den Bürgershof, da nun viel mehr Ausflugsdampfer hier anlegten. Biergarten und Weinrestaurant mit dem Blick auf den Park Babelsberg wurden zu einem beliebten Ort für Ausflügler. Annähernd einhundert Kellner waren zur Glanzzeit des Bürgershofs im Einsatz. Im Sommer spielte die Kapelle des preußischen Infanterieregiments Nr. 9 zum Tanz auf.

Nach der deutschen Teilung wurde Klein-Glienicke zu einer Exklave der DDR, die in West-Berliner Gebiet hineinragte, und nur noch mit Passierschein zugänglich war. Eine Vorderlandmauer direkt am Uferstreifen der Glienicker Lake und eine Hinterlandmauer rund um Klein-Glienicke herum machten den Weiterbetrieb einer Gaststätte undenkbar. Das Hauptgebäude musste den Grenzsicherungsanlagen weichen und wurde 1971 gesprengt, nur die Bierhalle bleib stehen.

Nach der deutschen Einheit gab es ein unschönes Gerangel um die Rückübertragung des Geländes an die ursprünglichen Eigentümer. So hat es es bis 2004 gedauert, bis der Bürgershof seine Wiedereröffnung mit der weitestgehend dem Original entsprechenden Stehbierhalle feiern konnte.


3birnenWaldmüllerstraße 4, Klein-Glienicke, 14482 Potsdam
+49 331 2378889
www.buergershof.de
Öffnungszeiten im Winter (Nov-Mär) Sa-So: ab 12h, im Sommer (Apr-Okt) Mo-So: ab 11h

Gasthaus zur Schleuse in Kleinmachnow

2. September 2007 4 Kommentare

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Direkt gegenüber der Machnower Schleuse liegt am Nordufer des Teltowkanals das Gasthaus zur Schleuse. Das liebevoll und sorgfältig restaurierte, denkmalgeschützte Fachwerkhaus bietet innen mehrere rustikal – aber nur mäßig geschmacksverirrt – eingerichtete Gaststuben. Der Dekoration der Wände entsprechend gibt es hier eine gute Auswahl von Wildgerichten auf der Karte. Dazu verschiedene Gerichte mit Räucherfisch aus der hauseigenen Räucherei. Die Küche ist deutsch ausgerichtet und bietet laut Aussage des Hausprospekts Gerichte nach Urgroßmutters Rezepten.

gasthaus_zur_schleuse

Ich habe hier bislang nur auf der großen Terrasse – mit Aussicht auf die Schleuse und die schönen Fachwerkgebäude der Berufsbildungseinrichtung der Schifffahrtsdirektion Ost – gesessen und eine Berliner Weiße getrunken. Die konnte ich hier auch mit wenig Schuss – also keine Fertigmischung – bekommen, was schon mal eine Birne extra bringt. Die nächste Birne geht an den wirklich guten Himbeersirup, der hier verwendet wird und die Weiße zu einem Genuss werden ließ.

Eine Tafel pries verschiedene hausgemachte Kuchen an, ich entschied mich in Erinnerung an selige Kindertage für eine Stück kalten Hund. Was dann kam, war wirklich sehr gut gemacht, mit einem (un?)vernünftigen Verhältnis zwischen Keks und leckerem Schokoladenfett, sprich: nicht zu viel Keks und garantiert cholesterinspiegelerhöhend. Und es war dazu auch noch eine doppelt hohe Scheibe (ich muss wohl sehr hungrig oder gierig geschaut oder bei der Bestellung mit den Augen gerollt haben). Und wirklich sehr, sehr lecker und eine Birne wert. Für die freundliche Bedienung gibt’s auch noch eine Birne.


4birnenStahnsdorfer Damm 19, Am Teltowkanal, 14532 Kleinmachnow
033203 24770
www.waldschaenke-stahnsdorf.de
Öffnungszeiten: Di-Sa: 12-23h, So: 12-20h

Schiffsrestaurant Spree-Blick

27. Juli 2007 Kommentieren

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Das Restaurantschiff, das die Reederei Riedel schon einige Zeit hier an ihrem Anleger an der Hansabrücke liegen hat, ist um eine Terrasse (eigentlich müsste sie wohl eher Acquasse heißen) erweitert worden, die nur knapp über dem Wasserspiegel der Spree liegt.

Hier kann man wunderbar in der Sonne sitzen, die erst so gegen acht Uhr abends hinter den Häusern des Bundesratsufers auf der gegenüberliegenden Seite der Spree verschwindet.

Es gibt ein paar kleinere Speisen im Angebot und einige offene Weine (0,2 für 3,60 € sind ganz OK). Ich hatte gebratene Maultaschenscheiben auf einem Bett von grünem Salat, Tomaten und Mozarellawürfeln, eine eher ungewöhnliche Kombination, die aber ganz gut schmeckte.

Ein schöner Platz und gar nicht überlaufen, hier komme ich bestimmt noch mal hin.

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3birnenAltonaer Straße, An der Hansabrücke, 10557 Berlin
www.reederei-riedel.de
Öffnungszeiten im Sommer: Mo-So: 9-24h, im Winter: Di-So: 12-23h

Engelbrot

19. Mai 2007 Kommentieren

Alt-Moabit 48, 10555 Berlin
030 397 431 02

www.engelbrot.com

Mehr Kultur nach Moabit: Musik, Literatur, Kunst und Theater!

Eine neue Truppe ist angetreten, um das schöne traditionsreiche Moabiter Hansatheater wiederzubeleben. Mehrere Versuche dazu sind ja leider schon fehlgeschlagen, hoffen wir, dass es dieser Viererbande – bestehend aus den Multitalenten Friedrich Liechtenstein, Knut Hetzer, Ludo Vici und HP Trauschke – diesmal gelingt.

hansatheater_kasse

Einen guten Start haben sie ja schon hingelegt, indem sie pünktlich zu Beginn des Berliner Theatertreffens am 5. Mai 2007 ihr Theater mit dem Namen Engelbrot eröffnet haben. Der Werbecoup, Gäste des Theatertreffen per Shuttle-Bus zur großen Gala-Besetzungs-Party ins Engelbrot gleichsam zu entführen, hat jedenfalls für die nötige Publicity gesorgt.

Die erste Premiere gab es am 10. Mai: „Die Stühle“ von Eugène Ionesco. HP Trauschke und Ludo Vici haben das Sück seit 1992 zwar schon einige hundert Mal gespielt, für das Engelbrot hat Trauschke das Stück neu jedoch inszeniert. Der allen Berlinern wohl bekannte Rolf Eden, der »letzte deutsche Playboy«, spielt auch mit.

Mit Gala-Besetzung in den ersten zwei Wochen wollen die Macher ihr Konzept auf die Probe stellen. Sie geben sich selbstsicher. Das Hansatheater mit seinem schönen Saal für 420 Besucher hätte es jedenfalls verdient, als Spielstätte dauerhaft genutzt zu werden.

Vom 6. bis 20. Mai 2007 fand im Biergarten des Engelbrot (zwei Häuser weiter rechts durch die Einfahrt) der Fundusverkauf statt, bei dem man Requisiten, Kostüme und Bühnenbilder aus 44 Jahren Theatergeschichte erwerben konnte.

engelbrot_fundusverkauf

Restaurant Stölpchensee

5. Mai 2007 Kommentieren

070427-160442

Einstmals war hier für die Westberliner die Welt zu Ende. In dieser Gegend bestimmten Namen wie Kohlhasenbrück, Albrechts Teerofen und Steinstücken die Geographie und überall war Grenze, weil sie hier doch so eigenartige Kapriolen schlug.

Die Ausflugsgaststätte Stölpchensee ist nach dem Wasser benannt, an dem sie liegt. Zusammen mit Kleinem Wannsee, Pohlesee und Griebnitzseee ist der Stölpchensee Teil der Seenkette, die den Wannsee wieder mit der Havel verbindet. Gegenüber liegt Stolpe auf der Insel, mit seiner hübschen von Stüler erbauten Kirche, die ab und zu ihr schönes Glockenspiel über den See erklingen lässt.

Ein schöner Ort, um seine Seele baumeln zu lassen. Platz gibt es genug, der Garten ist groß und auch unter Dach finden hier etliche Leute Platz. Direkt am Wasser kann man sitzen, ein Weiße mit Schuss – aber wenig, bitte – süffeln und die Schiffe der weißen Flotte vorüberziehen sehen und die Motorboote, darunter auch manchmal Klassiker mit schönen Formen.

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Ein Juwel der Pavillon der Gaststätte, ganz im Stil der 50er Jahre gestaltet, bis auf wenige Ausnahmen auch noch mit dem Originalmobilar ausgestattet.


Kohlhasenbrücker Str. 20, 14109 Berlin