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Artikel getaggt mit ‘Hansaviertel’

Wie dich das iPhone ins Café Buchwald führt …

14. März 2009 6 Kommentare

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Gerade habe ich zufällig entdeckt, dass uns das Programm AroundMe in einer Werbung für  den Appstore von Apples iPhone geradewegs zu meinen Lieblingkuchenundssahnetortenlieferanten und damit in eine der sowieso besten Konditoreien Berlins führt: Café Buchwald am Fuße der Moabiter Brücke. Das Video gibt es nicht nur auf Apples Website, sondern auch bei Youtube:

Nein, obwohl der Zeigefinger nach Moabit zeigt, ist das nicht mein iPhone und eine Anna Pohle kenne ich auch nicht.

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Café Tiergarten

1. September 2008 Hinterlasse einen Kommentar

3birnenAltonaer Str. 3, 10557 Berlin
030 3913325

Café Tiergarten

Nett gelegen ist es ja, dieses Café. Man sitzt im Grünen direkt unter einem Baudenkmal der Nachkriegsmoderne. Aber der Kuchen ist bestenfalls Berliner Durchschnitt, das heißt: nicht besonders. Die Schokotorte sah toll aus, war aber geschmacksarm. Das stellt sich dann doch unerwartet als Vorteil heraus, denn die Schwarzwälder Kirsch schmeckte völlig penetrant nach einem künstlichen Kirsch-Aroma. Convenience-Ware aus der TK-Truhe würde ich den Vorzug gehen, aber dafür brauche ich nicht in ein Café zu gehen…

Wie gut, dass wir, nachdem wir 20 Minuten auf die Bestellung gewartet hatten, nur ein halbes Reststück der Schwarzwälder Kirsch bekommen haben; da wurde in der langen Zeit zwischen Bestellung am Tresen und Auslieferung wohl mehr verkauft, als die Lagerhaltung hergab. Wie die Bedienung entschuldigend mitteilte, sollte es auch nur halb berechnet werden. Letztendlich wurde es dann auf Anordnung des Chefs gar nicht berechnet, ganz so, als ob er gespürt hätte, dass seine Schwarzwälder Kirsch nicht viel taugt.

Da warte ich doch demnächst wieder lieber bei Buchwald, das dauert auch nicht länger und die Torte ist unvergleichlich besser.

Die Frühstücksangebote in der Karte sehen übrigens sehr einladend aus, so gibt gibt unter anderem auch ein englisches mit Rührei und Speck und Bohnen und ähnlichen Leckereien zu einem vernünftigen Preis.

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Summstein

Bartningallee, Hansaviertel, 10557 Berlin

summstein2

Nein, ich bin keiner esoterischen Gruppe beigetreten und glaube auch nicht, dass vom Summstein magische Kräfte ausgehen, die unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Aber eine spannende Erfahrung ist es schon, zu entdecken, welche Energie in den selbsterzeugten Luftschwingungen steckt.

Dazu steckt man seinen Schädel in das Summloch, die Aushöhlung im Summstein, und erzeugt durch Summen möglichst tiefe Töne. Durch Ausprobieren findet man schnell eine Tonhöhe, die eine starke Resonanz erzeugt, die den eigenen Körper – zumindest im Halsbereich – in Vibration versetzt und ein Kribbeln im ganzen Körper verursachen kann. Angeblich soll es schon zu vorchristlichen Zeiten solche Summsteine gegeben haben.

Dieser Summstein steht direkt an einem Spielplatz am S-Bahnhof Bellevue im Hansaviertel und ermöglicht schon den Jüngsten spielerisch ihre Sinneswahrnehmungen zu schärfen.

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Café Buchwald

31. Oktober 2007 2 Kommentare

buchwald-torten

Jenseits der Spree und damit gerade eben nicht mehr in meinem geliebten Moabit liegt das Café Buchwald. Bereits 1852 gegründet, ist Buchwald eine Institution des Konditorhandwerks, die vor allem für ihren Baumkuchen berühmt ist. Damit wurde einst auch Prinz Leopold von Preußen beliefert, der dafür der Konditorei den Titel »Hoflieferant« verlieh. Heute nennt man sich stolz den »ältesten Baumkuchenfabrikanten von Berlin« und liefert dieses Gebäck auch in alle Welt.

Konditorei BuchwaldDa hab ich’s einfacher: ich muss nur über die Moabiter Brücke, um mir hier ein Stück der köstlichen Torten fürs sonntägliche Kaffeetrinken zu holen. In der Woche darf’s auch schon mal sein, eine Mittagspause bei Sonnenschein in Buchwalds Garten mit Kaffee und Kuchen ist nicht zu verachten. Seitdem die Anzahl der Tische draußen deutlich erhöht wurde, findet man zwischen den vielen Spatzen auch öfter einen Platz.

Das Café entfaltet mit seiner etwas altertümlichen Einrichtung einen ganz eigenen Charme. Sonntags ist es hier rappelvoll, nicht nur im Café, sondern auch am Tresen, an dem die vielen Kunden Schlange stehen, die hier ihren Sonntagskuchen kaufen. Die vielen Angestellten sind dem Andrang nicht immer gewachsen, was sicher schon mal zur gerühmten Berliner Freundlichkeit führen kann. Zeit und Geduld und etwas Großmut muss man am Sonntag hier deswegen schon mitbringen.

Trotzdem gibt es die volle Anzahl Birnen, denn die Kuchen und Torten gehören ohne Zweifel zu den besten, die man in Berlin finden kann.


5birnenBartningallee 29, 10557 Berlin
+49 30 3915931
www.konditorei-buchwald.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa: 9-18h, So: 10-18h

U-Bahnhof Hansaplatz

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Seinen fünfzigsten Geburtstag feiert das Hansaviertel, die Stadt der Moderne, in diesem Jahr, und anlässlich des Geburtstages hat der Bürgerverein Hansaviertel zusammen mit der BVG im U-Bahnhof Hansaplatz eine Ausstellung eingerichtet, die mit Bildern Einblicke in das damalige Baugeschehen verschafft und mit Zitaten der ersten Bewohner des neugebauten Viertels einen Eindruck davon zu vermitteln versucht, welche Gefühle sie bewegten, als sie ihre neue Heimat bezogen:

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»Die Wohnung war damals das Non plus ultra. Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie die Stadt damals aussah – Trümmer überall.«

»Für uns war es wie der Himmel auf Erden, als wir in unsere – noch leere – Wohnung einzogen.«

»…man konnte früher mit dem Aufzug zum Einkaufen fahren…«

»…nach meinem Einzug habe ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt.«

»…wie durch ein Wunder haben wir dann die Wohnung bekommen – nach dieser Chrustschowkrise als er in der UNO seinen Schuh ausgezogen hatte. «

Kategorien:Besuchen und anschauen Schlagworte: ,

Hansaviertel

Oscar Niemeyer

2007 feierte das im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau Berlin) neu errichtete Hansaviertel sein fünfzigjähriges Jubiläum. Es besetzte die Trümmerlandschaft des alten Hansaviertels mit seiner im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörten dichten Wohnblockbebauung.

Nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb entstand beidseits der Altonaer Straße eine transparente, aufgelockerte Bebauung mit 35 Objekten, eingebettet in viel Grün. Mit mehr als 1100 Wohnungen, allesamt im sozialen Wohnungsbau. Dabei sind die Bauten im Hansaviertel weitab von jeder Einförmigkeit: es gibt 17-stöckige Hochhäuser, Zeilenbauten mit vier bis zehn Etagen und ein- und zweigeschossige Einfamilienhäuser.

Gebaut wurde nach Plänen so bekannter Architekten wie Alvar Aalto, Egon Eiermann, Walter Gropius, Arne Jacobsen, Oscar Niemeyer und Max Taut. Sie haben uns die Formensprache der 1950er Jahre hinterlassen: klare, sachliche Architektur, ohne Schnörkel und Verzierungen. Auch nach 50 Jahren erscheinen uns die Bauten keineswegs unmodern.

Eine Wohnung im Haus von Niemeyer direkt an der Altonaer Straße habe ich mir vor Jahren mal angeschaut. Wirklich erstaunlich, wie dort auf relativ kleiner Grundfläche gut geschnittene Wohnungen entstanden sind. Die Wohnungen haben immer Zimmer zu beiden Seiten des Gebäudes und sind mit ihren großen Fensterflächen sehr hell. Dazu der riesige Balkon zu Südseite. Phantastisch der Blick über den Tiergarten und Berlin aus den Wohnungen in den oberen Etagen.

So kann man im Hansaviertel gleichsam durch ein Open-Air-Museum mit bedeutenden nationalen und internationalen Beispielen des Bauens der Nachkriegsmoderne wandern.


Altonaer Straße, 10557 Berlin

Akademie der Künste

Akademie der Künste

Bedingt durch die deutsche Teilung hatten der Ostsektor und die Westsektoren Berlins jeweils eine eigene Akademie der Künste. Die östliche wurde 1950 mit Arnold Zweig, die westliche 1954 mit Hans Scharoun als jeweiligen Präsidenten gegründet.

Erst 1960 bekam die westliche Akademie der Künste ein eigenes Domizil am Hanseatenweg im Hansaviertel, das im Rahmen der internationalen Bauausstellung Interbau 1957 komplett neu aufgebaut worden war. Der amerikanische Industrielle Henry H. Reichhold, ein gebürtiger Berliner, stiftete eine Million Dollar für den Bau, der von den Architekten Werner Düttmann und Sabine Schumann geplant wurde.

Akademie der Künste

Das Gebäude besteht aus drei unterschiedlich gestalteten Teilen, von denen der Besucher oft nur zwei wahrnimmt: den Kubus mit Waschbetonverkleidung und markanten, an Fabrikhallen erinnernden Dächern, der die Ausstellungsräume beherbergt, und den mit – inzwischen patinierten – Kupfer gedeckten zeltartigen Gebäudetrakt mit Veranstaltungsräumen. Der dritte, am Parkrand liegende Gebäudeteil dient der internen Nutzung durch die Akademie.

Akademie der Küˆnste

Hier bin ich immer wieder gerne zu Ausstellungen und Musikveranstaltungen gegangen. Jedes Jahr im Frühling fand das Free Jazz Festival hier statt, mit etlichen anderen Jazzfans saß man prima auch auf dem holzgepflasteren Boden im Obergeschoss.

Nach wie vor finden hier Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerte statt. So ist die Akademie am Hanseatenweg z.B. Veranstaltungsort für die Woche des Hörspiels.


Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
030 20057-20000
www.adk.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa: 9:00 – 19:00, So: geschlossen

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