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Hotel Rosa dei Venti in Cà di Lugo
Auf dem Weg von Ferrara nach Faenza steht ein paar Kilometer vor dem schönen Ort Lugo dieses moderne Hotel mit Restaurant. Alles erscheint für die Lage in dem kleinen Örtchen Cà di Lugo ein paar Nummern zu groß. Der Parkplatz ist riesig, selbst Stellplätze für LKW sind reichlich vorhanden. Aber die recht ungemütliche Hotelbar ist am frühen Sonntagabend gut besucht, das Restaurant später auch – wohl eher überwiegend Gäste aus der Umgebung. Denn wirklich häufig scheinen Hotelgäste hier nicht zu sein: Die Bedienung an der Bar muss erst mal jemanden suchen, der die Arbeit an der Rezeption übernehmen kann, das Erledigen der Formalitäten dauert ungewöhnlich lange, und das Zimmer muss schnell noch mal geputzt und aufgeräumt werden.
Die Zimmer sind ebenfalls in der Größe üppig, der Einrichtungsstil ist unambitioniert modern, aber die Betten sind fest und bequem, Bad und Dusche sind komfortabel. Die Räume sind klimatisiert und als Gast erhält man kostenlosen Zugang über WiFi zum Internet (was dazu beiträgt, dass dieser Beitrag hier erscheint).
Das alles zum günstigen Preis von 60 € für zwei ohne Frühstück, also durchaus eine Empfehlung wert, wenn man auf dem Weg in den Süden eine Übernachtungsmöglichkeit sucht. Zum Restaurant kann ich nichts sagen, denn ich habe dort nicht gegessen.
Via Fiumazzo 161, 48022 Cà di Lugo (RA)
Italien
+39 0545 70037
http://www.smrosadeiventi.it
Moa-Bogen, die Sechste
Nun wird es also doch eröffnet, das Hotel Moa. Nachdem in den letzten Tagen noch fieberhaft Teppiche verlegt und Möbel gerückt worden sind, empfängt es ab Donnerstag, dem 25.11.2010, die ersten Gäste. Dank einer freundlichen Einladung der Direktorin hatte ich Gelegenheit, schon vorab einen Blick in das noch nicht ganz fertige Hotel zu werfen.
Sehr eindrucksvoll ist das ziemlich riesige Atrium, das sich über beide Etagen des Hotels erstreckt und fast die gesamte Länge der beiden Gebäudeflügel entlang der Birkenstraße und der Stephanstraße einnimmt. Hier kann man als Gast des Hotels schon ein wenig „lustwandeln” oder sich mit einem Glas Wein auf eine der Bänke setzen und den Abend ausklingen lassen.
Die Rezeption des Hotels befindet sich im Atrium, sie bildet mit ihren kräftigen Farbtupfern einen schönen bunten Kontrast zu den weißen Wänden. Wäre es nicht von Facebook schon völlig abgenutzt, würde ich jetzt glatt „Gefällt mir!” sagen.
Bucht man als Gast eines der Zimmer, die zum Innenhof liegen, so hat man vor allem aus der oberen Etage einen grandioses Ausblick in das Atrium. Die Zimmer, die zur Straße liegen, verfügen über eine komplett verglaste Vorderfront, die einen überraschenden Blick auf die Moabiter Straßenlandschaft erlauben – so wird aus der Kreuzung Stromstraße/Birkenstraße zwar nicht gleich der Gendarmenmarkt, aber der Rundumblick aus der erhöhten Perspektive hat schon etwas Besonderes.
Stephanstraße 41, 10559 Berlin
+49 30 394043-150
Moa-Bogen, die Fünfte
Des Edeka-Center hat es ja tatsächlich geschafft, wie angekündigt am 4. November seine Pforten zu öffnen, obwohl es wenige Tage zuvor noch gar nicht danach aussah. Nun erfreue ich mich als regelmäßiger Kunde an dem umfangreichen Warenangebot, wenngleich – es gibt ja immer etwas zu meckern – mir das eine oder andere doch noch fehlt. Vielleicht hab ich es aber auch nur noch nicht gefunden.
Obwohl ringsherum immer noch heftig gebaut wird, haben einige andere kleine Läden inzwischen Einzug gehalten, wie ein Friseur, ein Blumenladen und ein Zeitungskiosk, und im Eingangsbereich hat ein großes Café eröffnet, bei dem man das recht gute Barletta-Eis bekommt, aber auch einen guten Ionia-Espresso trinken kann. Demnächst erwartet hier das persische Restaurant Hafis in seiner Dependance »Orient Okzident Hafis« seine ersten Gäste – das Schild ist schon angebracht.
Das Hotel Moa jedoch, das noch im Oktober seine Eröffnung für den 11. November angekündigt hatte, ist immer noch nicht fertiggestellt. Auf seiner Homepage wird nun auch kein konkreter Termin mehr genannt, vielmehr wird angekündigt, dass es »demnächst« eröffnet. Im Buchungssystem des Hotels ist bis zum 21. November alles ausgebucht, so dass wohl kaum mit einer Öffnung vor dem 22. zu rechnen ist.

(Noch nicht) Eingang zum Hotel
Pech hatten jedenfalls die Gäste, die schon für diese Tage gebucht hatten und nun anderswo unterkommen müssen. Ganz besonderes Pech hatten wohl diejenigen, die nicht mehr über die Tatsache der verschobenen Eröffnung informiert werden konnten und gestern angereist sind, um dann am Eingang zur Baustelle des Hotels eine persönliche Nachricht vorzufinden:

We were not able to open our hotel yesterday …
Ich bin gespannt auf das Atrium und werde dort wohl auch bald einmal das üppige Hotel-Frühstück probieren – allzulange kann es ja nun nicht mehr dauern.
Holiday Inn Berlin-Mitte
Direkt gegenüber dem Bahnhof Gesundbrunnen und unmittelbar am Blochplatz mit den Eingängen zum Tiefbunker steht eines der Berliner Hotels der Kette Holiday Inn. Die Architektur des vielstöckigen Gebäudes regt nicht gerade zu Beifallsstürmen an, so dass man die wahren Werte im Innern suchen muss.

Übernachtet habe ich hier noch nicht, denn soweit ist Gesundbrunnen nicht von Moabit entfernt, aber das reichhaltige Frühstücksbüffet ist eine lobende Erwähnung allemal wert. Das Büffet bietet praktisch alles, was der hungrige Frühstücker begehrt. Gleich wenn man das Restaurant betritt, findet man einen Tisch mit einer reichen Auswahl an Teesorten in Beuteln der besseren Art, frischen Kaffee, verschiedene Obstsäfte, Sekt und Mineralwasser. Das Angebot an Getreideflocken samt verschiedenen Zutaten wie Sonnenblumenkerne, Mandeln, Rosinen usw. für das selbstgemischte Müsli ist reichhaltig, daneben gibt es auch fertig angerichtetes Bircher Müesli und etliche Joghurts und Quarks, sowohl natur als auch mit Früchten. An warmen Gerichte finden sich Rühreier (trotz Rechaud recht akzeptabel) mit krossem Speck, Nürnberger Würstchen, Kartoffelpuffer, kleine Pizzen, Eierkuchen mit Fruchtfüllung. Selbstverständlich gibt es auch Brot, Brötchen und Croissants, Wurst, Schinken, Käse und Marmeladen, darunter die gute Marillenkonfitüre von darbo.
Ich habe bestimmt noch etliches vergessen, auf jeden Fall lässt es sich hier vortrefflich schlemmen und man bekommt für 16 € einen wirklichen Gegenwert geboten. Der Preis mag manchem vielleicht auf den ersten Blick etwas hoch erscheinen, aber angesichts der Üppigkeit und der Tatsache, dass darin schon alle Getränke enthalten sind, kommt man hier vielleicht sogar günstiger weg als beim Frühstück im Café oder in der Kneipe “um die Ecke”. Da das Restaurant eher etwas dunkel ist, empfiehlt es sich, einen Platz an der großen Fensterfront zum Blochplatz zu reservieren.
Das Hotel selbst bietet eine ganze Reihe interessanter Angebote für Privatreisende zu günstigen Preisen an, vor allem die Arrangements für Familien scheinen mir sehr attraktiv, auch im Hinblick darauf, dass man mit dem ICE quasi direkt vor das Hotel fahren kann, denn der Bahnhof Gesundbrunnen liegt nur ein paar Hundert Meter entfernt. Von dort kommt man auch sehr flott per U- und S-Bahn in alle Stadtteile.
Fischhaus Hotel am Schaalsee
Gut essen in Mecklenburg gelingt auch in Zarrentin am schönen blauen Schaalsee, der mit wenigen Kilometern Umweg von der Berlin-Hamburger Autobahn zu erreichen ist. Ein Zwischenstopp bietet sich an: Beine vertreten, ein wenig am See entlang laufen oder am Kloster Zarrentin vorbei, die Ruhe genießen und dann etwas essen.
Das Hotel-Restaurant Fischhaus liegt in einem aufwendig restaurierten Fachwerkhaus etwas oberhalb des Schaalsees. Sein Garten erstreckt sich bis zum See, auf den man von der großen Terrasse aus einen schönen Blick hat. Aber auch innen sitzt man an kühleren Tagen ganz gut, die Einrichtung kann mit ihrem sehr gemäßigten Landhausstil durchaus gefallen ohne überladen zu sein, auch wenn der Hausprospekt von »Wohlfühlambiente« spricht.
Im Fischhaus gibt es frischen regionalen Fisch, wie Maräne, Saibling und Zander, der wohl größtenteils direkt von der nur ein paar Hundert Meter entfernten Zarrentiner Schaalseefischerei kommt. Selbstverständlich gibt es auch Gerichte für die, die dem Fisch Fleischliches vorziehen.
So hatte ich ein anständiges Rumpsteak mit glasierten Zwiebeln und Bratkartoffeln – ja, man ist hier im bratkartoffelseligen Norden – das gemäß meinem Wunsch sehr rosa gebraten auf den Teller kam. Dazu eine sehr leckere hausgemachte Kräuterbutter mit Estragon. Ich war’s zufrieden. Die Lieblingszicke aß Fisch: Pannfisch von der Edelmaräne mit Senfsauce und ebenfalls mit den hervorragenden Bratkartoffeln. Sie schwärmte noch Stunden später von der Qualität des Fischs.
Den Anspruch, ein Gourmet-Restaurant mit ausgefeiltesten Küchenkreationen zu sein, erhebt das Fischhaus nicht, aber was auf den Tisch kommt, ist frisch und mit Liebe und Sachverstand sehr gut zubereitet und wird von der aufmerksamen Bedienung freundlich und flink serviert. Die Küche ist übrigens von allen Seiten einsehbar, so dass man den Köchen bei der Zubereitung des Essens zusehen kann. An der Küchentür steht: Saiblingsfilet jeden Tag frisch.
Selbstverständlich kann man hier mehr als einen Zwischenstopp einlegen, das Biosphärenreservat Schaalsee bietet sich für einen kurzen Urlaub an und das Hotel Fischhaus hat dazu die passenden Zimmer. Mehr Informationen auf der Homepage des Hauses.
Wasserschloss Mellenthin
Ein schönes Schloss mit einem recht unfreundlichen Restaurant darin. Schade.
Im Hof vor dem Schloss stehen große Hinweisschilder, dass es leckere Waffeln geben soll, mit Erdbeeren oder Kirschen und mit viel Schlagsahne. Es ist jedoch keine Bedienung zu sehen, bis auf einen jungen Mann und eine junge Frau, die wie die Schildknappen vor dem Eingang zum Restaurant stehen. Wir fragen sie, ob man Waffeln bekommen könne. – Nein, Waffeln gäbe es nur bis 18:00 Uhr, da müssten wir morgen wiederkommen.
Ob wir denn mal in das Innere des Restaurant schauen dürften? – Nein, das ginge nicht, da findet heute das große Mittelalterliche Ritterbuffet statt, da seien schon so viele Leute drin. Wenn wir unbedingt rein wollten, könnten wir daran ja teilnehmen für 14,80 pro Person. – Nein, wir wollten doch maximal nur eine Waffel essen, nichts Großes, vor allem, kein “Essen ohne Ende”. Ob wir nicht trotzdem mal schauen dürfen, damit wir sehen können, ob sich ein Wiederkommen lohnt? – Nein, das geht auf gar keinen Fall, wir sollten doch morgen wieder kommen.
Wiedergekommen sind wir nicht, haben wir auch nicht vor, und eine sehr leckere Waffel mit frischen Erdbeeren und richtiger Sahne, die nicht aus der Sprühdose kam, habe ich dann noch beim Nachbarn bekommen, in der Waffelbäckerei des Gutshofs, wo man uns sehr freundlich bedient hat, auch nach 18 Uhr.
Hotel Restaurant, Dorfstr 25, 17429 Mellenthin038379 2878 0
www.wasserschloss-mellenthin.de
Mo – So: 11:00 – 22:00
Hotel Burg Trendelburg

Die Geschichte der Trendelburg reicht zurück bis ins Jahr 1300, als Konrad der III. von Schöneberg hier eine Festungsanlage zum Schutz der Landstraße von Kassel nach Bremen baute. Die Burg wurde durch Brände mehrfach in Mitleidenschaft gezogen und im Dreißigjährigen Krieg ebenso wie die Stadt zerstört. 1676 wurde die Burg als Jagdschloss wieder auf- und umgebaut.
Seit 1949 wird die Burganlage als Hotel genutzt, 1996 erwarb die Unternehmensgruppe Dr. Lohbeck die Anlage und baute sie zu einem Hotel und Restaurant mit einem ganz besonderem Ambiente um. Luxuriöse und individuell mit vielen Antiquitäten eingerichtete Räume machen einen Aufenthalt hier zu einem besonderen Erlebnis. Das nötige Kleingeld dafür muss man allerdings schon mitbringen.

In der Resten der ehemaligen spätgotischen Kapelle mit Kreuzrippengewölbe ist heute ein Trauzimmer des Standesamts Trendelburg untergebracht. Ein wahrlich außerordentlicher Ort, um zu heiraten! Im kleinen Raucherzimmer nebenan veranschaulicht ein Gerippe mit Zigarre zwischen den Zähnen drastisch, dass Rauchen der Gesundheit abträglich ist. Aber das stört die Raucher sicher nicht.
Im Burggarten ist eine hübsche Terrasse eingerichtet, von der aus man einen herrlichen Blick auf die schöne Landschaft um die Stadt Trendelburg mit dem Tal des Flüsschens Diemel hat, das hier um Stadt und Burg herum mäandert. Eis und Kuchen stärkten hier die tapferen Qyper, die den Burgberg auf Schusters Rappen erklommen hatten.
Auf dem mächtigen Bergfried der Burg soll einst Rapunzel gefangen gewesen sein und auf den Ruf “Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!” ihr langes Haar herabgelassen haben, wie es die Gebrüder Grimm im Märchen beschrieben haben.

Steinweg 1, 34388 Trendelburg
05675 909 0
www.burg-hotel-trendelburg.com
Restaurant-Küche: Mi-Mo: 12-14, 18-21h, Di: geschlossen










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