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Artikel getaggt mit ‘Stöckchen’

Tassen im Schrank – Folge 12

26. April 2009 9 Kommentare

Ich schwächele: Auch heute erscheinen wieder Tassen aus fremden Schränken.

Fiaker

So muss der Cappuccino serviert werden: in einer mittelgroßen (bloß keine Frage: „small, medium oder large“) Tasse, am besten in einem klassischen, dickwandigen Modell, braun oder weiß, mit einem feinporigen Milchschaum aus frischer Milch (weder H-Milch, igitt, oder Sahne), mit einem kräftigen Espresso darunter und einem Glas Wasser dazu (hier nicht im Bild). So gibt es ihn in Moabit im Fiaker. Ein Stück guter Kuchen gehört nicht unbedingt dazu, kann aber gar nicht schaden, um die Mittagspause zu versüßen.

Und nicht nur im Fiaker lässt sich der Kaffee genießen, auch im Arema gefällt mir gut, was man bekommt, wenn man zum Frühstück eine Tasse Kaffee bestellt:

Arema

Tassen im Schrank – Folge 11

23. April 2009 10 Kommentare

Der eigene Schrank gibt nichts mehr her, darum gibt es heute mal eine Tasse aus fremden Schränken, eine Tasse, die ich im Küchenschrank auf Maloche entdeckt habe, als ich mir einen Café Creme – so steht es wenigstens auf der bürolichen Kaffeemaschine – zapfen wollte. Zwischen all den immer gleichen weißen Firmentassen mit dem blauen Rand und den paar bekannten Sondertassen fiel sie mir ins Auge, ich hatte sie noch nie zuvor gesehen, und da habe ich gleich zugegriffen. Sind das Bärentatzen oder ist das einfach nur ein Muster?

Tasse

Sie ist bestimmt die Lieblingsbürotasse einer Kollegin oder eines Kollegen, ich habe sie trotzdem aus dem Schrank genommen und meinen Kaffee daraus getrunken, und ich bin mir fast sicher, dass sie jemand an diesem Tag vermisst hat. Aber ich habe sie abends auch wieder zurückgebracht in die Küche und brav in die Spülmaschine gestellt.

Tassen im Schrank – Folge 10

20. April 2009 8 Kommentare

Vor ein paar Jahren gab es ein neues, spannendes Portal im Internet, über das man des öfteren stolperte, wenn man nach Kneipen und Restaurants googelte und auf Besprechungen eben dieser Lokale hingewiesen wurde. Es war ein typisches Web-2.0-Mitmachportal, denn unter dem Motto „Finde spannende Orte in Deiner Stadt und schreib Deine Meinung dazu“ wurde man dazu eingeladen, über das zu schreiben, was man in seiner Stadt interessant fand. Qype hieß es, ein eigenartiger Name, aber einer, den man sich merkte, eben weil er so eigenartig war.

Ich fand es prima und ich bin gleich auf diesen Zug aufgesprungen und habe selber begonnen, über Lokale und anderes – hauptsächlich in meinem Kiez in Moabit – zu schreiben. Mit kleinem Geschenken hat Qype die Freizeitschreiber bei Laune gehalten, mal wurden Kinogutscheine verlost, hin und wieder gab es das eine oder andere T-Shirt, ein anderes Mal bekam man einen Schlüsselanhänger und einmal gab es auch eine schöne Tasse, die heute auch in meinem Schrank steht.

Tasse
Gerade ist sie umgefallen, die Qype-Tasse

Aus vielen Gründen bin ich auf Qype zwar bei weitem nicht mehr so aktiv wie früher, aber aus der Tasse trinke ich immer noch gerne.

Tassen im Schrank – Folge 9

17. April 2009 10 Kommentare

Die schöne, schlanke arte-Tasse ist eine Gasttasse in meinem Schrank. Sie ist nämliche nicht die meine, sondern die der Meinen (der politisch nicht korrekte Gebrauch des besitzanzeigenden Fürworts möge mir verziehen werden).

Tasse

Aber ich darf auch schon mal daraus trinken. Und das, obwohl ich ja selber schuld daran bin, dass ich keine eigene habe, denn entgegen ihrem Rat habe ich seinerzeit kein Probeabo für das arte magazin, die Programmzeitschrift von arte, abgeschlossen, bei dem man zur Belohnung eine solche Tasse geschenkt bekam. Man kann sie zwar immer noch bekommen, die Tasse, aber muss dann schon ein Jahresabo abschließen.

Tassen im Schrank – Folge 8

15. April 2009 14 Kommentare

Und wieder ein Einzelstück,  ein sehr hübsches kleines Tässchen aus der Werkstatt von Hedwig Bollhagen, mit ganz typischen blau-weißen Streifen.  Macht gute Laune.

Tasse

Tassen im Schrank – Folge 7

12. April 2009 6 Kommentare

Vier Tassen

Heute gibt es, weil Ostersonntag ist, ganz besonders schöne Tassen. Es sind auch wieder kleine Espressotassen, selbstverständlich wieder handbemalt, diesmal aber nicht aus Kalabrien und auch nicht mit einem eher bäuerlich einfachen Motiv, sondern mit feinsten Mustern und edlem Goldrand. Sie stammen aus der Porzellanmanufaktur Herend in Ungarn – früher k.u.k. Hoflieferant und auch heute immer noch internationale Spitzenliga, durchaus mit Meißen vergleichbar.

Tasse

Vögel und Insekten bilden das Dekor, und wenn man seinen Espresso getrunken hat, erblickt man am Grund der Tasse einen hübschen, bunten Käfer. Natürlich sind die Tassen alle leicht verschieden, so dass es immer eine Überraschung ist, welchen Käfer man dort sieht.

Am TassengrundAm Tassengrund

Die Tässchen sind aus der Serie Rothschild Oiseaux, und obwohl die für ihren Reichtum bekannte Bankiersfamilie gerne Geschirr aus dieser nach ihr benannten Serie bestellt hat, hat ihr Reichtum mit dem Kauf des Mokka-Service nicht auf mich abgefärbt. Ich habe meines noch zu sozialistischen Zeiten erworben, im Duty-Free-Shop des Budapester Flughafens Ferihegy. Richtig billig war es trotzdem auch damals schon nicht.

Zum Service gehören noch Mokkakanne, Zuckerdose und Milchkännchen.

Tassen im Schrank – Folge 6

11. April 2009 2 Kommentare

Im Schrank findet sich auch eine handgemalte Espressotasse aus Kalabrien.

Tasse

Auch sie ist ein Einzelstück mit einer kleinen Geschichte. Ich habe sie nämlich gewonnen, und zwar vor vielen Jahren bei einer Wochenendveranstaltung der Volkshochschule Reinickendorf, die im schönen Jagdschloss Glienecke stattfand, das damals noch als Heimvolkshochschule diente. Wenn ich mich recht erinnere, ging es um italienische Cantautori und bei irgendeinem Ratespiel (auf italienisch, selbstverständlich :-)) war dieses hübsch bemalte Tässchen der Preis.

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