Hoeck

hoeck

Mit vollem Namen heißt sie »Gaststätte Wilhelm Hoeck« und hier muss muss man (ebenso wie bei Leydicke) einfach mal gewesen sein: alte Berliner Destillenkultur.

Das Lokal wurde 1892 von Wilhelm Hoeck gegründet und gilt als das älteste Charlottenburgs. Die ursprüngliche Inneneinrichtung ist durch die Zeitläufte weitgehend erhalten geblieben und gibt der Kneipe mit ihrer Holztäfelung und den Schnapsfässern die urwüchsige Atmosphäre.

Die Bilder an den Wänden legen Zeugnis ab von den bekannten Gästen, die bei Hoeck verkehr(t)en, darunter Brigitte Mira, Hans Clarin und Manfred Krug. Mit letzterem wurde hier Ende der 70er Jahre der Film »Ein Mann will nach oben« nach Fallada gedreht.

Statt Schultheiss gibt es hier den anderen Klassiker Berliner Kindl, daneben Pilsner Urquell, Bitburger und eigenartigerweise auch das von ausgeprägtem Geschmack befreite Warsteiner – wie sagen die Biermösl Blosn so passend: »des Warsteiner Bier g’hört in an Castor-Behälter nei«. Und außerdem, was man nur noch selten findet, Fassbrause vom Fass. Die Biere sind gut gezapft und lecker – die Fassbrause habe ich (noch) nicht probiert, im Sommer vielleicht?

Bei Hoeck gibt es deftige Berliner Küche: Buletten, Eisbein, Leber, Braten – gut bürgerliche Küche at its best und alles zu moderaten Preisen. Besonders die Buletten sind hier immer gut.


Wilmersdorfer Str. 149, 10585 Berlin5birnen
+49 30 3418174
www.wilhelm-hoeck.de

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