Blaues Wunder

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Seit 1883 verbindet die Loschwitzer Brücke, gemeinhin als »Blaues Wunder« bekannt, nun schon die feinen Dresdener Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander. Wegen ihrer großen Spannweite von 146 Metern überbrückt sie die ganze Breite der Elbe, ohne im Wasser stehende Pfeiler zu benötigen. Sie ist eine der ersten Brücken aus Metall, die eine solche Spannweite aufweisen. Als technisch gewagte Konstruktion und wegen ihres hellblauen Anstrichs erhielt sie bald den Namen »Blaues Wunder«.

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges sollte sie gesprengt werden, was zwei Dresdener Bürger – Erich Stöckel und Paul Zickler – unabhängig voneinander unter Einsatz ihres Lebens verhindert haben. An sie erinnert eine Gedenktafel am Blasewitzer Brückenkopf.

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Rund 35.000 Fahrzeuge fahren heute täglich über das Blaue Wunder, eine Belastung, die die Brücke vielleicht noch 30 Jahre erträgt, sagen die Fachleute. Und seitdem schwelt auch der Streit um den Bau der neuen Waldschlösschen-Elbbrücke, mit deren Planung Dresden internationale Presse gemacht hat.


Elbbrückenstraße, Schillerplatz, 01326 Dresden
www.dresden-blaues-wunder.de

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