Eröffnung der Temporären Kunsthalle Lelkendorf

Irgendwie war ich ja nach der Einladung, die mir Pfelder geschickt hatte, doch sehr, sehr  neugierig auf die Eröffnung der Temporären Kunsthalle in Lelkendorf. Also habe ich mich gestern ins Auto geworfen und habe die rund 200 km von Berlin nach Lelkendorf hinter mich gebracht, mit Abstecher nach Güstrow.

Eroeffnung der Temporaeren Kunsthalle Lelkendorf

Als ich dort ankam, stellte ich erst mal fest, dass die Kiste viel größer war, als ich mir gedacht hatte. So eine Kunsthalle braucht eben, auch wenn sie temporär und die kleinste Europas ist, doch viel Platz. Die  Freiwillige Feuerwehr von Lelkendorf war auch schon in großer Besetzung aufmarschiert und wartete auf die Arbeit. Doch erst mal ging es in die Halle der KfL (früher Kreisbetrieb für Landtechnik, jetzt Kunst für Lelkendorf), wo Rolf Wicker, der Direktor der Kunsthalle, eine einführende Rede hielt, in der er über Zweck und Sinn der Kunstaktion sprach, die teilnehmenden Künstler vorstellte und sich bei allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten, bedankte. Ganz Lelkendorf und etliche Besucher von auswärts waren dabei, rund 180 Besucher wurden geschätzt.

Eroeffnung der Temporaeren Kunsthalle Lelkendorf

Dann ging es wieder ins Freie zur Eröffnung – mittlerweile bei ziemlichem Regen, was aber der Erwartungshaltung und der Spannung keinen Abbruch tat. Die Feuerwehrleute konnten endlich mit schwerem und leichtem Gerät zur Öffnung der Kiste schreiten. Das Raunen war groß, als die ersten Bretter fielen und man ins Innere der Kiste schauen konnte. Darin die neue Kunsthalle, die sich als das alte Pförtnerhäuschen der KfL entpuppte. Ganz offensichtlich bedurfte es doch des Kunsttransports für die Bewusstwerdung: eine Bewohnerin des Nachbardorfs meinte, dass sie das Pförtnerhäuschen noch nie wahrgenommen hätte.

Eroeffnung der Temporaeren Kunsthalle Lelkendorf

Nachdem die „Open Here“-Seite der Kiste offen war, wurde der rote Teppich ausgerollt und die Besucher konnten einen ersten Blick in die Kunsthalle werfen. Mit der Kunsthalle im Kunsttransport war ja auch gleich die erste Ausstellung nach Lelkendorf gekommen: das minimalistisch-poetische Projekt Luftballons des Stuttgarter Künstlers Rainer Ecke.

Eroeffnung der Temporaeren Kunsthalle Lelkendorf

Ich fand’s grandios und werde bestimmt noch mal zu einer der weiteren im nächsten halben Jahr geplanten Ausstellungen fahren, denn das lässt sich ganz prima mit einem Wochenendausflug an die Ostsee kombinieren.



Schloßweg 1, 17168 Lelkendorf
KfL (früher Kreisbetrieb für Landtechnik, jetzt Kunst für Lelkendorf)
0176-239 21 472
Pfelder: www.pfelder.de
Rainer Ecke: www.rainerecke.de
Rolf Wicker: www.kunsthalle-lelkendorf.de

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