IKEA

 IKEA   ist IKEA ist IKEA – einer wie der andere. Köttbullar esse ich hier nicht und anderes auch nicht. Eine FAMILY-Card habe ich nicht und ein Community-Gefühl kommt bei mir auch nicht auf, wenn ich mit Tausend anderen Kunden die endlosen verschlungenen Wege durch die Möbelaustellung nehmen muss. Gelegentlich kaufe ich mir aber mal ein Möbel in Einzelteilen, weil ich so gern bastele und schraube und kein Web-2.0-Unternehmen habe.

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert habe ich bei IKEA Spandau – damals der einzige in Berlin – eine Kücheneinrichtung gekauft. Hier finde ich – anders als bei der Gastronomie – ein System gut, meines hieß damals Faktum. Es heißt auch heute noch so und – oh Wunder – die Abmessungen der Schränke sind immer noch so wie damals, so dass ich meiner Küche ein Facelifting gönnen kann: die Schränke bleiben, nur die Türen werden gewechselt. Toll.

Das zweite Wunder ist, das alles was ich dafür brauche, auf Lager ist, ich also nur einmal hinfahren muss.

Die „neue“ Küche hat mich knapp über 200 € und drei Nachmittage Schrauben gekostet. Ich bin zufrieden.

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