Wacholderdrosseln

Nachdem Karu vor ein paar Tagen Bilder von den mir bislang gänzlich unbekannten Wacholderdrosseln in ihrem Blog hatte und die Berliner Presse mehr oder weniger gleichzeitig berichtete, dass diese ansonsten scheuen Vögel auf der Suche nach Nahrung in größerer Zahl in den Gärten in Brandenburg gesichtet wurden, sind sie nun auch in Berlin angekommen. Seit ein paar Tagen kann ich von meinem Arbeitsplatz aus beobachten, wie sich größere Schwärme in einem Baum niederlassen. Lange bleiben sie nicht, nach ein paar Minuten fliegen sie weiter, aber ein paar Stunden später kommt ein weiterer Schwarm – oder sind es die selben?

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13 Gedanken zu “Wacholderdrosseln

  1. Ja, das sind sie. Ich habe mich schon gewundert, dass hier nur noch Einzeldrosseln um die Äpfel kämpfen. Wirf ihnen mal ein paar Äpfel hin, dann kannst Du was erleben!
    Gab es eine Erklärung für dieses vermehrte Drosselaufkommen? Ich habe im letzten Winter schon einzelne hier am Niederrhein gesehen. Schwärme wie in diesem Jahr aber nicht. Sie bewegen sich fast wie die Stare im Schwarm, fliegen auf und kommen wieder und ärgern sehr gerne die Amseln.

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  2. Ich weiß nicht, wie es in Berlin aussieht, aber hier erscheinen sie nur, wenn Schnee liegt. Als zwischendurch der Garten schneefrei war für ein paar Tage, war er auch Kampfdrosselfrei.

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  3. Hier in Moabit, gestern im Garten der Polizeiwache an der Invalidenstraße. Ich hatte mich gefragt, was das für Vögel sind, und heute lese ich hier ganz zufällig die Antwort. Vielen Dank!

    @kormoranflu: ich dachte, es hieße „Taubenvergiften im Park“!

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  4. Interessant, ich habe schon Tage keine mehr gesehen.

    Und ebenso interessant: wer in den Garten der Polizeiwache kommt, arbeitet dort wahrscheinlich und kann mir vielleicht sagen, wie ich einmal Zugang zum alten Saal der Urania bekomme, der dort auf dem Gelände steht und leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

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  5. J. G. Krünitz schreibt in seiner Oekonomischen Encyklopädie über den Krammetsvogel:

    „Es sind dieses traurige, schwermüthige Vögel, und sie lieben, wie gewöhnlich, desto mehr ihre Freyheit. Man sieht kaum, daß sie sich lustig machen, oder mit einander kämpfen, noch weniger schmiegen sie sich in den Stand der Haus=Thiere. So groß aber ihre Liebe zur Freyheit ist, so fehlt es ihnen doch sehr an Mitteln, dieselbe zu erhalten, oder sich selbst zu schützen. Ein ungleicher, schiefer, geschlängelter Flug ist fast ihr einziges Hülfsmittel, dem Bleye der Jäger und den Fängen der Raub=Vögel zu entgehen. Können sie einen Baum voller Aeste und Blätter erreichen, so bleiben sie auf demselben vor Furcht unbeweglich sitzen, und sind, wenn sie Gefahr bemerken, schwer von demselben zu verjagen.“

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